Märklins Geschichte
Der Spielzeughersteller Märklin im schwäbischen Göppingen ist heute führend im Modelleisenbahn Bereich und hat derzeit einen Jahresumsatz von 128 Millionen im Jahr. Selbst Mitbewerber wie Hornby mit Ihren 69 Mio., Roco mit 35 Mio. oder aber auch Fleischmann mit 21 Mio. Jahresumsatz, reichen bei weiten nicht an die Gebrüder Märklin & Cie. GmbH heran.Gegründet wurde das Unternehmen ursprünglich 1859 von Theodor Friedrich Wilhelm Märklin und fing nicht wie man evtl. glauben würde, mit Modelleisenbahnen an, sondern mit Puppenküchen.
Nachdem 1988 Friedrich Wilhelm Märklin starb, übernahmen seine Söhne das Unternehmen, und seit dem heißt die Firma Gebr. Märklin. Erst nachdem die Brüder 1891 den Spielzeughersteller Ludwig Lutz übernahmen, brachten sie die erste Eisenbahn auf der Leipziger Frühjahrsmesse heraus, und zwar als Uhrwerkbahnen mit Schienenanlage. Damit war der Grundstein gelegt und Märklin hat sich immer mehr auf die Modelleisenbahn konzentriert.
1909 war die Produktpalette enorm erweitert worden und zwar auf ca. 90 Dampfmaschinenmodelle, Puppenküchen, Puppenstuben, Autos, Karussells, Flugzeuge, Schiffe uvm. Dann im Jahre 1926 kam die elektrische Eisenbahn mit 20 V Wechselstrom auf den Markt. In den kommenden Jahren wurde die Modelleisenbahn das Steckenpferd von Märklin. Die Erfolgsgeschichte ging bis zum 20.Mai 2006 dann wurde das Unternehmen das erste mal an ein Englisches Unternehmen, Kingsbridge Capital verkauft. Da das Unternehmen mittelfristig Wachstum Potential vor allem bei Sammlern sah, und aufgrund des Markennamens Märklin, wurde eine Sanierung angestrebt. Im August 2007 wurde das Unternehmen in die Hübner Feinmechanik GmbH integriert. Leider musste dann doch im Februar 2009 Insolvenz angemeldet werden. Seit dem wird das Unternehmen vom Insolvenz Verwalter Michael Pluta geführt.
